
Traumaarbeit

„Begleitung auf dem inneren Weg“
Bei Traumata sprechen wir oft von Verletzungen der Seele. Diese Verletzungen entstehen durch Worte, Taten oder überwältigende Ereignisse (Schocktraumata). Aber auch kleine, immer wiederkehrende Erlebnisse und Worte, die Gefühle wie Schuld, Scham, Angst oder Wut hervorrufen, sowie frühkindliche Belastungen (Entwicklungstraumata) können ebenfalls Spuren in der Seele hinterlassen.
Solche Verletzungen können zu Seelenabspaltungen (Dissoziationen) führen, da sie oft zu überwältigend sind, um sie auszuhalten. Dies ist eine Schutzreaktion, die jedoch im Laufe des Lebens zu schwächenden Glaubenssätzen und irrationalen Ängsten führt, die uns einschränken.
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Dadurch entfernen wir uns unbewusst zunehmend von uns selbst und vom Leben. Da Körper und Seele eng verbunden sind, zeigen sich oft körperliche Einschränkungen und Symptome als Hinweise auf seelische Blockaden.
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Über den Körper und seine Weisheit gelangen wir zur Seele und zu dem, was sie braucht, um heil zu werden und sich zu entfalten. Durch den Einsatz von Techniken wie Atemübungen, Achtsamkeit, Berührung und Imaginationen sowie Kinesiologie und Körperarbeit wird das Körper-Seelenbewusstsein aktiv gefördert. Dadurch entsteht Zugang zu den tieferen Ebenen des Selbst sowie zu inneren Ressourcen. Emotionen können wahrgenommen und integriert werden, was zur Selbstannahme und einem Gefühl von Ganzheit beiträgt.
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„Die Seele drückt sich über Gedanken, Gefühle und Körpersymptome aus.“
(Ruth Hummel)
